Mono Boxy Cardigan: Mein Cardigan mit Brisa & Svala von BC Garn
Mono Boxy Cardigan: Mein Cardigan mit Brisa und Svala von BC Garn
Einleitung
Das Garn: Brisa & Svala von BC Garn
Brisa im Detail – Zusammensetzung, Haptik, Vergleich
Svala im Detail – Mohair-Alternative & Tragegefühl
Maschenprobe & Nadelstärke für den Mono Boxy Cardigan
Kosten des Projekts: Wieviel Garn ich gebraucht habe
Meine Waschen-vor-dem-Abketten-Methode
Passform & Aha-Moment beim Halsausschnitt
Knöpfe
1: Einleitung
In diesem Beitrag erzähle ich dir von meinem Mono Boxy Cardigan, den ich mit den Garnen Brisa und Svala von BC Garn gestrickt habe. Ich nehme dich mit durch meine Garnwahl, meine Maschenprobe, die tatsächlichen Kosten und ein paar Learnings aus dem Strickprozess – inklusive einer Methode, mit der ich verhindert habe, dass der Cardigan nach dem Waschen zu lang wird. Wenn du den Mono Boxy Cardigan auf deiner To-Knit-Liste hast oder nach einer weichen Mohair-Alternative suchst, bist du hier genau richtig.
2: Das Garn: Brisa & Svala von BC Garn
Von BC Garn habe ich die neuen Garne Brisa und Svala zum Testen bekommen – und natürlich sofort überlegt, was ich daraus stricken könnte. Die Idee kam schließlich von meiner To-Knit-Liste. Aber bevor ich zu meinem Projekt komme, zuerst ein paar Worte zum Garn selbst.
3: Brisa im Detail - Zusammensetzung, Haptik, Vergleich
Brisa ist ein schlauchförmiges „Airflow“-Garn aus Bio-Baumwolle (42 %), Alpaka (35 %) und Merinowolle (23 %). Ein Knäuel wiegt 50 g und enthält 110 m Lauflänge. Am besten lässt sich Brisa mit Nadelstärke 5–6 mm verstricken.
Von der Konstruktion her kannst du Brisa mit Snefnug von CaMaRose oder DROPS Air vergleichen. Preislich liegt DROPS Air natürlich vorne, aber in Sachen Qualität ist Brisa für mich klarer Favorit – griffig, weich und sehr hochwertig.
4: Svala im Detail - Mohair-Alternative & Tragegefühl
Svala ist ein feines, luftiges Alpakagarn (400 m / 50 g, 100 % Alpaka). Es eignet sich perfekt als Beilaufgarn, kann aber auch solo gestrickt werden. Vergleichbare Alternativen kenne ich kaum – vorher habe ich meist mit Silky Kid (einem Mohair-Seide-Garn) gearbeitet. Svala ist jedoch deutlich weicher und kuscheliger, und daher ideal für alle, die Mohair nicht gut vertragen.
Beim Stricken mit Brisa und Svala zusammen ist mir aufgefallen, dass Svala kaum fusselt. Brisa dagegen etwas mehr – wie bei Airflow-Garnen üblich – aber alles absolut im Rahmen. Auch beim Tragen bleibt das Garn formstabil: Es wird nicht „lappig“, und nur unter den Armen oder an den Seiten bilden sich leichte Fusseln, was völlig normal ist. Mit der Qualität bin ich also rundum zufrieden.
5: Maschenprobe & Nadelstärke für den Mono Boxy Cardigan
Für den Mono Boxy Cardigan braucht man laut Anleitung eine Maschenprobe von 15 M = 10 cm. Die Designerin arbeitet mit 5 mm Nadeln – ich habe aber mit Brisa und Svala zusammen erst mit 6 mm die richtige Probe erreicht. Also entschied ich mich für Nadelstärke 6 mm und die Größe M (meine Größe).
6: Kosten des Projekts: Wieviel Garn ich gebraucht habe
Ich habe 9 Knäuel Brisa und 3 Knäuel Svala verwendet – insgesamt rund 159 €. Ja, das ist kein Schnäppchen. Aber für mich zählt beim Stricken nicht das Sparen, sondern die Freude am Material. Wenn Qualität, Tragegefühl und Langlebigkeit stimmen, ist es mir das wert. Mein Cardigan ist wunderbar weich, warm und ich werde ihn sicher viele Jahre tragen.
7: Meine Waschen-vor-dem-Abketten-Methode
Diesmal habe ich etwas Neues ausprobiert: Ich habe den Cardigan vor dem Abketten gewaschen. Normalerweise wasche ich erst das fertige Stück – und ärgere mich dann, wenn es sich in der Länge dehnt. Das passiert häufig bei voluminösen Garnen wie Brisa + Svala.
Da ich eher klein bin, stören mich zu lange Strickstücke schnell. Also habe ich den Cardigan bis kurz vor dem Bündchen gestrickt, gewaschen, die Länge geprüft – und erst danach abgekettet. Beste Entscheidung! Nach dem Waschen passte alles perfekt, und künftig werde ich diese Methode sicher öfter anwenden.
8: Passform & Aha-Moment beim Halsausschnitt
Ein weiterer Aha-Moment: Bevor ich den Halsausschnitt gestrickt habe, wirkte das Cardigan unglaublich breit – so breit, dass ich dachte, es würde mir von den Schultern rutschen. Doch kaum waren die Maschen für den Hals aufgenommen, zog sich alles wunderbar zusammen. Ein schöner Beweis dafür, dass man dem Prozess manchmal einfach vertrauen darf.
9: Knöpfe
Ein weiteres Aha-Moment waren die Knöpfe! Auf den Fotos siehst du schon das finale Ergebnis, aber als der Cardigan fertig war, habe ich zunächst Knöpfe aus meinem Vorrat angenäht – und die passten überhaupt nicht. Wahnsinn, was für einen Unterschied die richtigen Knöpfe machen! Wie der Cardigan vorher mit den „falschen“ Knöpfen aussah, siehst du in diesem Video-Reel.